Häufige Fragen zur MRT Untersuchung

Bitte klicken Sie mit Ihrer Maus auf eine der folgenden Fragen und schon erhalten Sie eine Antwort. Nicht die richtige Frage dabei? Dann schreiben Sie uns eine Nachricht oder fragen Sie uns persönlich.

Welche Dokumente und Unterlagen muss ich zur Untersuchung mitbringen?

Krankenversicherungskarte
Sie dient dazu, Sie persönlich zu identifizieren und Ihre persönlichen Daten in unser IT-System einzulesen.

Überweisung
Sie wird benötigt, da hier die Angaben zur gewünschten Untersuchung sowie die medizinische Indikation ersichtlich werden. Nur bei Vorhandensein des Überweisungsscheins / Anforderungsscheins kann Ihr Arzt die Untersuchung dann auch abrechnen.

Vorbefunde und Voraufnahmen
Diese erleichtern Ihrem Arzt die Befundung Ihrer diagnostischen Aufnahme und ermöglichen eine Beurteilung eines Befundes im Verlauf.

Implantatausweis
Falls Sie Implantate im Körper haben (Stents, künstliche Gelenke, Klappen, Schrittmacher,…) bringen Sie bitte den Implantatausweis mit.
Bitte überprüfen Sie die MRT-Tauglichkeit des Implantats und holen Sie Informationen zu Ihrem OP-Bericht noch vor Ihrer Untersuchung ein!

Laborwerte
Diese werden benötigt, wenn für die Untersuchung eine intravenöse Kontrastmittelgabe nötig ist oder die Möglichkeit dazu besteht. Die aktuellen Werte sollten nicht älter als 6 Wochen sein. Bei der Terminvergabe wird Ihnen mitgeteilt, ob Sie aktuelle Werte mitbringen müssen.
Für MRT: Kreatinin.

Allergiepass
Er wird benötigt, da hier Medikamente, Lebensmittel o.a. aufgeführt sind, auf die Sie allergisch reagieren.

Wie eng ist es bei der Untersuchung im MRT?

Wir arbeiten mit den modernsten am Markt existierenden MRT-Geräten. Unsere MRTs haben eine sehr kurze Röhre, die sich an beiden Enden weit öffnet, mit einem Durchmesser von 70 cm. Sie bekommen eine Klingel in die Hand und stehen über eine Sprechanlage jederzeit mit dem medneo Personal in Verbindung. Eine Kamera am Kopfende sorgt für zusätzliche Sicherheit. Gerne kann sich Ihre Begleitperson während der Untersuchung zu Ihnen setzen. Bei vielen Untersuchungen liegt Ihr Oberkörper außerhalb der Röhre des Magneten. Der Magnettunnel ist hell, gut belüftet und hat freundliche, runde Konturen. Der Raum kann nach Ihren Wünschen in verschiedenen Farbtönen beleuchtet werden. Wir werden ihre Untersuchung so kurz wie möglich gestalten.

Was tun, wenn ich Platzangst habe?

Erfahrungsgemäß können ca. 3 % der Patienten wegen starker Platzangst zunächst nicht untersucht werden. Diese Angst kann auch mit eisernem Willen nicht bekämpft werden, Sie müssen sich dafür weder schämen noch entschuldigen! Die allermeisten dieser Patienten schaffen es dann dennoch in das MRT, wenn Ihnen Ihr Arzt ein Beruhigungsmittel verabreicht. Wenn Ihnen Ihre Platzangst bekannt ist (typisches Zeichen: Sie fahren weder U-Bahn noch Fahrstuhl, würden sich nie in ein Solarium legen), teilen Sie uns dies bitte bereits bei der Terminvergabe mit. Lassen Sie sich zur Untersuchung begleiten und nach Hause fahren – Sie dürfen nach der Gabe des Beruhigungsmittels für 24 Stunden kein Fahrzeug führen. Bei manchen Untersuchungen kann der Patient mit Kopf und Oberkörper außerhalb des Magneten gelagert werden, sodass die Angst gar nicht erst auftritt (z.B. untere Extremität, Lendenwirbelsäule, Becken). Bei anderen Untersuchungen ist es unumgänglich, dass der Patient zentral in der Röhre gelagert wird.

Was ist der Unterschied zwischen MRT und CT?

Sowohl bei der Computertomographie (CT) als auch bei der Magnetresonanztomographie (MRT) werden Schichtaufnahmen des Körpers erzeugt. Für die CT wird der Patient durch eine sehr kurze Röntgenröhre geschoben, in der mithilfe von Röntgenstrahlung transversale Querschnittsbilder des Körpers erstellt werden. Die Bilder können in verschiedenen Orientierungen rekonstruiert und auch dreidimensionale Bilder können angefertigt werden. Die Strahlenbelastung beim CT ist höher als beim klassischen Röntgen. Die Untersuchung liefert innerhalb von wenigen Minuten eine Diagnose. Sie wird deshalb häufig auch bei Notfällen, sowie bei sehr kranken oder unruhigen Patienten eingesetzt. Die Kernspintomographie (MRT) arbeitet mit einem sehr starken Magnetfeld und ohne Strahlenbelastung. Wie bei der CT liegt der Patient in einer Röhre, die jedoch länger ist (etwa 1,30 m). Es können Schnittbilder des Körperinnern in frei wählbaren Orientierungen aufgenommen werden. Die Magnetresonanztomographie zeichnet sich durch einen sehr hohen Weichteilkontrast aus. Die strahlungsfreie Magnetresonanztomographie wird oft als Konkurrenz zur Computertomographie dargestellt, beide Methoden sind jedoch sich ergänzende Verfahren und je nach zu untersuchender Region, diagnostischer Fragestellung und persönlicher Situation des Patienten wird das optimale diagnostische Verfahren sorgfältig durch Ihren Arzt ausgewählt.

Ist die Magnetresonanztomographie (MRT) schädlich?

Schädigende Effekte oder Nebenwirkungen durch die Magnetresonanztomographie sind nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht gegeben. Bei der Magnetresonanztomographie werden keine Röntgenstrahlen verwendet, deshalb sind auch wiederholte Untersuchungen nicht schädlich.

Wer darf nicht ins MRT?

Träger von Herzschrittmachern, von Insulinpumpen, Neurostimulatoren, Cochleaimplantaten können nicht oder nur durch eine spezielle Freigabe des untersuchenden Arztes untersucht werden. Kritisch und ebenfalls im Einzelfall durch Ihren untersuchenden Arzt abzuwägen ist die Untersuchung, wenn Metallsplitter in der Augenhöhle oder im Gesichtsbereich bekannt sind, wenn eine Operation an Hirngefäßen vorgenommen wurde (z.B. der Verschluss eines Aneurysmas) und wenn die Gehörknöchelchen in der Paukenhöhle operativ vor längerer Zeit ersetzt wurden. Teilen Sie uns dies bitte bei der Anmeldung mit oder rufen Sie vorher bei uns an. Kein Problem sind hingegen Endoprothesen (Knie, Hüfte), Gefäßoperationen mit Einlage von Stents, die allermeisten Herzklappen, nach Bypassoperationen verbliebene Metalldrähte im Brustbein und auch Zahnfüllungen, Brücken etc.

Darf ich während der Schwangerschaft ins MRT?

In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft sollte eine MRT/MRI-Untersuchung nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden. Schädliche Wirkungen konnten zwar bislang nicht nachgewiesen werden, jedoch sind die Auswirkungen der Radiowellen auf den Fötus in der Phase der Organbildung noch nicht restlos geklärt. In späteren Phasen einer Schwangerschaft können MRT/MRI-Untersuchungen jedoch stattfinden. Die Magnetresonanztomographie erlangt sogar einen immer größeren Stellenwert bei der Diagnostik von Erkrankungen des Ungeborenen. Ihr untersuchende Arzt trifft in Abstimmung mit Ihnen die Entscheidung zur Untersuchung.

Können Kinder im MRT/MRI untersucht werden?

Ja. In vielen Fällen ist die Magnetresonanztomographie die Methode der ersten Wahl in der Diagnostik von Kindererkrankungen. Da der kindliche Körper besonders strahlensensibel ist, sollte eine Strahlenbelastung durch Röntgen und CT möglichst vermieden werden. MRT-Untersuchungen von Säuglingen erfolgen meistens in Kliniken. Kleinkinder können untersucht werden, auch wenn dies häufig eine Herausforderung ist. Die Ärzte bei medneo haben verschiedene Methoden, die Kinder zu beruhigen und auf die Untersuchung einzustimmen. Beispielsweise wird den Kindern der Magnet vorab gezeigt und alles kindgerecht erklärt. Ein Elternteil kann im Untersuchungsraum mit dabei sein und es gibt kleine Belohnungen. Manchmal ist die Gabe eines Beruhigungsmittels empfehlenswert. Die Kinder schlafen dann häufig während der Untersuchung. Generell gilt: Haben die Eltern keine Angst, gelingt die Untersuchung meist. Eine Untersuchung älterer Kinder verläuft im Allgemeinen problemlos.

Was muss ich vor der Untersuchung beachten?

Für eine MRT-Untersuchung ohne Kontrastmittel sind keine besonderen Vorbereitungen nötig. Achten Sie lediglich darauf, Kleidung ohne oder mit wenig Metall zu tragen, da Sie vor der Untersuchung alle Metallteile ablegen müssen. Bei geplanter Kontrastmittelgabe sollten Sie vorab Ihre aktuellen Blutwerte (Kreatininwert) im Labor bestimmen lassen. Sollten Sie Platzangst haben, kommen Sie bitte mit einer Begleitperson. Diese kann während der Untersuchung bei Ihnen bleiben und, falls Sie Beruhigungsmittel erhalten, Sie anschließend nach Hause begleiten.

Wie läuft meine Untersuchung im MRT ab?

Zunächst wird Ihnen im Vorbereitungsraum die signalempfangende Spule um die zu untersuchende Körperregion gelegt. Dann werden Sie aus dem Vorbereitungsraum – bereits auf dem MRT/MRI-Tisch liegend – in die Mitte des zylindrischen Magneten („Tunnel“) gefahren, weil nur dort das für die Untersuchung unerlässliche homogene Magnetfeld herrscht. Das MRT/MRI hat einen weiten Durchmesser von 70 cm und ist an beiden Enden offen. Der Tunnel ist innen mit einer Klimaanlage und einer Beleuchtung – beides individuell in verschiedenen Stufen einstellbar – ausgestattet. Bei einer Untersuchung des Kniegelenks zum Beispiel befindet sich Ihr Knie in einer Spule in der Mitte des Tunnels und Ihr Oberkörper/ Kopf liegt außerhalb der „Röhre“. Die Steuerung der Untersuchung erfolgt an einem Bedienplatz außerhalb des MRT/MRI-Raums. Es besteht Sprech- und Sichtkontakt vom medneo Personal zu Ihnen im Untersuchungsraum. Da die Untersuchung aus messtechnischen Gründen laut wird, erhalten Sie Kopfhörer (auf Wunsch mit Musik) oder Ohrstöpsel. Des Weiteren bekommen Sie eine Klingel, mit der Sie sich zu jedem Zeitpunkt der Untersuchung bemerkbar machen können. Während den Messungen sollten Sie sich entspannen und bitte nicht bewegen! Die Bilder werden sonst unscharf, da die von Ihrem Körper ausgesandten Signale nicht eindeutig zugeordnet werden können. Sie sind dann eventuell nicht zu verwerten und die Messung muss wiederholt werden. Bei einigen Untersuchungen ist es notwendig, ein Kontrastmittel zu verwenden. Diese Art von Kontrastmittel wurde speziell für die Magnetresonanztomographie entwickelt und ist sehr gut verträglich. Es erhöht die diagnostische Aussagekraft der Magnetresonanztomographie und grenzt Gewebearten noch eindeutiger voneinander ab. Nach ca. vier bis sechs Messungen, die jeweils ein bis zwei Minuten, manchmal auch etwas länger dauern, ist die Untersuchung beendet. Sie werden wieder zurück in den Vorbereitungsraum gefahren und können sich wieder anziehen.